Siamo arrivati a casa, back home, Wir sind wieder zu Hause!

Heute gegen 16.00 sind wir dann endlich zu Hause angekommen. Wir müssen gestehen, wir haben uns jetzt richtig gefreut, wieder nach Hause zu kommen. Jetzt wollen wir erst einmal alles regeln und alle Freunde treffen, bevor wir wieder Neues planen. Allen, die uns auf unserer Reise begleitet haben und z.T. mit ihren Kommentaren den Kontakt aufrecht gehalten haben, sagen wir ganz herzlichen Dank! Allen italienischen Freunden, die wir im Laufe der Reise kennengelernt haben, senden wir ganz liebe Grüße!  Tante grazie a tutti gli amichi italiani.

Für uns war es das Schönste, dass wir in unserem Leben bisher getan haben. Wir sind reich an Bildern, Bekanten und Eindrücken zurückgekehrt.

Hiermit schließen wir den Blog.

 

Lago di Ledro

Wie schon angekündigt, haben wir dann Quartier am Lago di Ledro aufgeschlagen.
Dort gibt es in Pieve di Ledro einen kleinen Campingplatz „al Lago“, der nicht so parzelliert ist wie die anderen und wunderbar am See liegt. Völlig überraschend haben sie extra für uns ein Feuerwerk gegeben. Es hat so geknallt, dass unser Wohnmobil richtig gewackelt hat. Nur die Uhrzeit, 4:00 bis 8:00 morgens, und darüber hat der Himmel soviel Tränen gelacht, dass die Bäche zu richtigen Sturzbächen wurden… Wer mal so ein Gewitter zwischen den Bergen mitgemacht hat, der weiß, dass es ganz schön heftig werden kann. Alle Telefon- und Internet- Anschlüsse im Ort waren bis heute morgen noch außer Funktion, deshalb konnten wir uns auch nicht vorher melden.
Nach drei Wochen Abstinenz vom Fahrradfahren sind Rieta und ich am Freitag auf den Tremalzo hoch, die Kleinigkeit von 1000 Höhenmetern auf 12 Kilometern. Eigentlich wollten wir nur per Rad den Nachbarort ansehen, wir hatten keine Radkleidung an und weder Getränke noch Verpflegung dabei. Aber spontan wie wir nunmal sind gings hoch, Serpentine an Serpentine. Nach 11 km und es fehlten nur noch ca. 80 Höhenmeter und 1 km Strecke, haben wir das Handtuch geworfen.
Im Gasthof Refugium Garibaldi haben wir erst einmal Pasta und Apfelsaft genossen und uns dann auf den Rückweg gemacht. Gerti und Frank aus Neunkirchen im Siegerland hatten uns am Tag zuvor auf den Geschmack gebracht, sie waren per Rad und mit Hund im Anhänger hoch bis oben.( Alle Achtung). Die Beiden waren überhaupt sehr angenehme Nachbarn auf dem Campingplatz, sehr sympatisch und überaus hilfsbereit. Vorgestern waren wir dann noch einmal mit dem Bus in Riva del Garda und gestern haben wir den Urlaub am Lago di Ledro ausklingen lassen.
Das Besondere am Lago di Ledro ist die relative Ruhe und die schöne Lage zwischen den Bergen, außerdem ist es immer ein Stück kühler und angenehmer als unten am Gardasee. Ein Tip,für Aktivurlauber! Heute sind wir dann rüber nach Deutschland, wir übernachten in Dettelbach am Main.Morgen geht es dann über Warendorf(Berthold und Monika), nach Hause.

20120709-192422.jpg

20120709-192436.jpg

20120709-192450.jpg

20120709-192444.jpg

20120709-192510.jpg

20120709-192543.jpg

20120709-192615.jpg

20120709-192647.jpg

20120709-192706.jpg

Heimwärts mit dem Wohnmobil

Am Montag haben wir zuerst Petra und Volkmar sicher zum Flughafen gebracht und verabschiedet.
Dann sind wir nach Messina gefahren, wo wir das Schiff nicht mehr erreichten, sondern auf das nächste warten mussten. So waren wir erst um ca. 15:00 auf dem Festland und haben es dann bis zum Lido di Metaponto geschafft. Am nächsten Morgen sind wir zuerst nach Marina di Pulsano gefahren, um uns den wunderschönen Strand und die Bucht anzuschauen, wo Gabriella in der Jugend gebadet hat. Rieta war ganz neugierig auf den Sporn und so sind wir dann SS89 gefahren, die rund um den Sporn „Parco del Gargano“ führt. Traumhafte Motorradstrecke, echter Tip!
Da es sich hier um ein Bergmassiv handelt, findet man eine Felsküste vor mit Grotten und herrlichen Buchten. Weiter ging es dann auf der Autostrada nach Roseto, wo wir bei Luigi auf dem Stellplatz übernachtet haben. Luigi spricht perfekt deutsch und biete einen sonnengeschützten Stellplatz und einen Schwimmingpool, sowie eine wundervolle Lage mit Blick aufs Meer. Gute Sanitäranlagen und ein Restaurant und Pizzeria in 300 Metern Entfernung. „Villa Lezzi“ in Roseto degli Abruzzi, Via Degli Ulivi s/n.
Rita hatte den Wunsch, heute am Lago di Ledro (oberhalb vom Gardasee) zu übernachten, weil es dort kühler ist. Hier werden wir vielleicht auch ein paar Tage bleiben, denn zuhause und im Allgäu ist es kalt, bzw. nass. Hier ist wieder alles fest in deutscher/ holländischer Hand.

20120704-181057.jpg

20120704-181112.jpg

20120704-181121.jpg

20120704-181145.jpg

20120704-181155.jpg

20120704-181228.jpg

20120704-181209.jpg

20120704-181218.jpg

20120704-181309.jpg

20120704-181259.jpg

20120704-181336.jpg

20120704-181318.jpg

20120704-181410.jpg

20120704-181346.jpg

20120704-181452.jpg

20120704-181427.jpg

20120704-181530.jpg

20120704-181541.jpg

20120704-181007.jpg

20120704-181021.jpg

20120704-180949.jpg

20120704-181236.jpg

20120704-181042.jpg

20120704-181248.jpg

20120704-180936.jpg

Ciao Sicilia, ciao Lachea

Heute ist der letzte Tag auf Sizilien. Wir sind mit Volkmar und Petra noch einmal ausgiebig an den Lido und ins Meer gegangen. Morgen geht es für Petra und Volkmar per Flieger heim nach Fockbek und wir fahren mit dem Wohnmobil nach Apulien. Ich möchte die Heimat von Gabriella, unser Italienischlehrerin kennenlernen. Dann ist unser Bild von Italien ziemlich komplett.
Von dort geht es dann Richtung Norden in die Berge, ins Allgäu.
Wir wollen uns bei dem Team vom Hotel Lachea bedanken, die zweieinhalb Wochen unsere Gastgeber waren. Alle wie sie da sind, waren immer sehr freundlich und zuvorkommend zu uns.
Außerdem sind sie sehr sympathisch. Wir haben viel zusammen gelacht. So zum Beispiel am Tag des Spiels Deutschland : Italien, wo ich morgens um eine doppelte Portion Frühstück gebeten habe, weil ich ja nicht wüßte, ob ich im Falle eines deutschen Sieges noch Frühstück erhalte.
Sie haben sehr darüber gelacht besonders am nächsten Morgen nach dem Sieg der Italiener.
Überhaupt haben wir uns hier sehr wohl gefühlt und wir haben besondere Behandlung erfahren.
Ciari amici dell‘ Hotel Lachea, abbiamo sentito molto bene al vostro casa, siete molto sympatico. Era vale la pena, stare a questa casa. Grazie mille di Rieta e Toni.
http://www.lachea.it

20120701-152734.jpg

20120701-152744.jpg

The Womo (Wohnmobil) has landed

Nachdem wir Volkmar und Petra schon am Donnerstag Abend auf dem Campingplatz in Catania besucht hatten, sind sie nun gestern zu uns ins Hotel gezogen. Hier können sie die letzten Tage bis zum Rückflug am Montag noch ein wenig relaxen. Gestern Abend sind wir dann zusammen ins Restaurant „Il Nespolo“ am Alten Fischereihafen und haben köstlich gespeist. Petra und Volkmar haben das Zimmer direkt neben uns und schauen jetzt aus dem Fenster bzw. von der Terrasse auch direkt aufs Meer und die Zyklopen. Wir freuen uns jetzt darauf, am Montag auch wieder auf Tour gehen zu können. Nur dass wir jetzt nicht mehr treten müssen. Dafür können wir aber auch nicht mehr soviel sehen, wie mit dem Fahrrad, weil wir mit dem Wohnmobil nicht all die vielen kleinen und engen Gassen befahren können. Heute morgen fahren wir zusammen auf den Markt in Catania.

20120630-070949.jpg

20120630-071005.jpg

20120630-071037.jpg

Das Fest des Johannes

Gestern war der große Abschluss der Johanneswoche. Am laufenden Band hat es gekracht. Die haben das ganze Wochenende und Montag am Hafen Feuerwerke abgeschossen. Wirklich sehr laut und vor allen Dingen schon ab Mittag. Und dann so alle 2 Stunden. Immer wenn mit San Giovanni( St. Johannes) etwas passiert ist. Am helllichten Tag haste natürlich nicht soviel vom Feuerwerk gesehen, aber egal, wir haben das ja und das kost‘ ja auch nix. Wahrscheinlich hat irgend jemand aus der Gemeindevertretung eine Fabrik für Feuerwerkskörper.. Na und dann wurde Johannes auf einem Rollgestell von gut 20 Männern durch den Ort geschoben. Auch die extrem steilen Straßen zum oberen Ortsteil hoch. Und umgekehrt auch wieder runter. Mit Musikkapelle und allem was Beine hat. Laufend wurde angehalten, dann wurde ein Kind hochgereicht, das konnte dann den Johannes berühren. Dafür bekam der Priester auf dem Wagen einem dicken Geldschein in die Hand gedrückt, das sofort in eine große Holztruhe kam, die auch auf dem Wagen stand. Ich hörte immer nur den Deckel klappen. Das ging so durch den ganzen Ort. Abends war dann doch noch ein richtig großes Feuerwerk im Dunkeln. Wir blicken aus dem Hotelzimmer auf das Meer und über den Ort direkt in den Hafen. Also traumhafter Blick, auch auf das Feuerwerk. Ansonsten verbringen wir jetzt die Tage extrem dynamisch. Morgens geht es ans Meer zu einem Lido, (bezahlter Strand mit Liegen und Sonnenschirm). Dann folgt in etwa so: Linke Seite, rechte Seite, baden gehen. Und jetzt das Ganze rückwärts. Das Wasser ist traumhaft, angenehm kühl und glasklar. Die Sonne ist schon morgens um 8:00 so heiß, dass man sich ungeschützt den Pelz verbrennt. Aber es geht zum Glück immer ein angenehmer Wind, so dass man es unterm Sonnenschirm gut aushält. Abends testen wir dann die Trattorias, Pizzerias etc. Echt harte Arbeit. Morgen werden Petra und Volkmar auf Sizilien und Freitag bei uns eintreffen. Die Armen hatten auf dem Festland bis zu 38 Grad im Schatten und da geht kaum ein kühlender Wind. Montag fliegen sie dann nach Hause und wir starten den Rückweg mit dem Wohnmobil. Wie schon von einigen von Euch gefragt, fehlt uns tatsächlich die Bewegung und das tägliche Neue!
Wir sind jetzt ja schon fast 2 Wochen an einer Stelle und kennen mittlerweile fast jede Ecke. Und jetzt könnten wir auch mal wieder etwas anderes essen. Gerne auch einfach nur mal Salat mit Putenbrust oder Ähnliches. Aber das ist Klagen auf hohem Niveau, ich weiß und es ist auch nicht wirklich schlimm. Trotzdem freue ich mich darauf, dass wir im WoMo wieder selber kochen, bzw. zubereiten können. Drei Monate Restaurants ist zwar bequem, aber irgendwann hast Du alle Speisekarten rauf und runter gegessen. Jetzt freuen wir uns auf Petra und Volkmar und hoffen, dass Ihnen das Reisen im Wohnmobil trotz der Hitze ein wenig gefallen hat.

20120626-224557.jpg

20120626-224633.jpg

20120626-224652.jpg

20120626-224709.jpg

20120626-224723.jpg

20120626-224751.jpg

20120626-225504.jpg

20120626-225535.jpg

20120626-225557.jpg

20120626-225616.jpg

Naxos Giuardini und Taormina

Heute waren wir in Taormina, einem sehr alten und schönen Ort, hoch über der Bucht von Naxos gelegen. Mittlerweile ist der Ort fest in deutscher Hand. Und englischer und französischer.
Hier haben die Griechen die Grundsteine gelegt, die Römer, Normannen, Araber und Staufer eins oben aufgelegt. Es gibt hier viele alte Gebäude und Relikte aus allen Zeiten, die ein buntes Licht auf die Geschichte Siziliens werfen. Sorry, aber das ist zu voll mit Touristen wie uns!
Dann sind wir an den Strand von Naxos, wo es, anders als bei uns in Acitrezza, Sandstrand gibt, soweit das Auge reicht. Gestern lagen dort in der Bucht gleich zwei Superyachten, so kleine 70-80 Millionen wert. Wollte ich mal eben aus der Portokasse kaufen, aber Rieta lässt mich nicht…
Na ja, wo sollte ich die auch parken? Das Wasser ist traumhaft und glasklar und so haben wir oft geschwommen! Und der stetige Wind vom Meer lässt einen die Hitze aushalten. Hier ist anders, als bei uns zu Hause oder im Norden Italiens keine erhöhte Luftfeuchtigkeit zu spüren. Das macht es angenehmer. Nur darf man nicht vergessen, dass die Sonne hier eine ganz andere Kraft hat, die man von morgens früh bis spät am Nachmittag spürt.

20120620-195641.jpg

20120620-195649.jpg

20120620-195707.jpg

20120620-195656.jpg

20120620-195744.jpg

20120620-195729.jpg

20120620-195815.jpg

20120620-195800.jpg

20120620-195828.jpg

20120620-195847.jpg

20120620-195839.jpg

Catania

Heute morgen sind wir mit unserem Panda nach Catania rein. Mittlerweile fahren wir wie Einheimische, Hupe an und los. In Catania haben viele der schönen alten Häuser Lavastein in der Kombination mit Marmor in der Fassade, weswegen Catania auch die schwarze Tochter Ätnas (des Vulkans) genannt wird. Der Markt ist riesengroß und wahnsinnig bunt. Obwohl es riesige Bereiche z.B. für Textilien oder Fisch gibt, sieht man in anderen Bereichen eine Überlappung. Siehe Foto.
So gibt es auch Kirschen neben Cozze, (mit C wohlgemerkt) das sind Mieschmuscheln, oder Fisch neben Schuhen und Obst. Die Auswahl ist riesig. Auch hat sich schon eine Little China-Town etabliert. Auf dem Markt fällt einem der Schmelztiegel an Menschen ins Auge, hier sind Araber, Afrikaner, Chinesen, Zigeuner und Sizilianer. Mir persönlich gefällt es hier, es wird gehandelt, laut und leise, ich könnte jeden Tag hierher gehen. Bei Rieta bin ich mir nicht ganz so sicher, ihr ist es glaube ich nicht ganz geheuer. Das hat auch damit zu tun, dass einige Ecken dunkel und nicht gerade voll des Guten Geruches sind.
Nachdem ich meine Garderobe wieder um 2 Designer-Hemden bereichert hatte, 10€ pro Stück,
haben wir noch zwei Paar Badesandalen gekauft, denn die Lavafelsen hier sind nicht gerade hautfreundlich, wenn man ins Wasser geht. Dermaßen ausgestattet sind wir dann zurück und sind an das Meer gegangen. Hier vor Aci Trezza und Aci Castell sind die Stellen, wo man ins Wasser kann, relativ dünn gesät. dort wo es tatsächlich geht, ist ein Lido, sprich ein Bezahlstrand. Dort gibt es Liegeflächen und Liegestühle, sowie einen Zugang zum Wasser, ohne das man über scharfkantiges Lavagestein klettern muss. Wir sind an einen öffentlichen Spiagga genannten Bereich. der fällt dadurch ins Auge, dass man sich als Maso leichter tut. Man liegt auf einer Fläche, die eben nicht flach ist und man hat das Gefühl auf einem Nagelbrett zu liegen. Dafür ist das Wasser erfrischend. Wer allzu forsch losschwimmt, der könnte im nächsten Moment mit der Nase eine Furche in einen Felsen ziehen. Immer wieder liegen Felsen dicht unter der Oberfläche, die man schwimmend nicht sofort sieht.. Da die Felsen auch noch bewachsen sind, hat man das Gefühl über einen Flokati zu rutschen! Rieta mochte dem nicht so recht Wohlgefühle zu entnehmen, so werden wir morgen Richtung Naxos/Taormi fahren, wo es einen breiten Sandstrand gibt.

20120618-202543.jpg

20120618-202552.jpg

20120618-202616.jpg

20120618-202609.jpg

20120618-202623.jpg

20120618-202631.jpg

20120618-202657.jpg

20120618-202719.jpg

20120618-202712.jpg

20120618-202728.jpg

20120618-202747.jpg

20120618-202736.jpg

Der Ritt auf dem Vulkan

Gestern habe ich über Rieta gelästert, abends stellte sich dann heraus, dass ich selber auch nicht richtig geschaut habe, was das Schwertfischfest angeht. Es hat schon dieses Wochenende begonnen und geht bis zum Nächsten. Gestern Abend war der Hafen voll von Menschen und es gab für 6 Euro einen Teller mit einem Schwertfischsteak, Salat, ein großes Panini (Brötchen) und ein Getränk. Das haben wir uns nicht zweimal sagen lassen und uns in die Reihe gestellt. Es war richtig lecker. Später haben wir dann noch einen Aperol Spritz getrunken, da gab es dann noch einmal etliches zu essen dazu. Heute sind wir dann zum Ätna hoch. Mit einer Seilbahn ging es ungefähr auf die halbe Höhe, dann mit geländefähigen Bussen bis hoch auf 2200 m. Dann ging es zu Fuß mit einem Führer weiter auf den Rand von zwei kleineren Kratern. Während der ganz große Krater und zwei neue Krater von 2002 aktiv rauchen und es dort immer wieder zu kleineren Ausbrüchen kommt, steigt aus den kleineren, auf denen wir waren nur Wasserdampf auf. Hier sind die Krater durch damals ausgetretene Lava verschlossen. Es ist schon ein interessantes Gefühl dort oben auf der Asche rumzulaufen, diese besteht aus kleinen Lavasteinen, ähnlich der Asche von verbranntem Koks. Teilweise lag noch Schnee, der ab durch den Wind mit schwarzer Asche bedeckt war. Diese Asche hat bei dem Ausbruch 2002 in Laufe von drei Monaten einen mehr als 200 m hohen Berg auf dem Hang des Ätna aufgeschichtet, auf dem wir heute gelaufen sind.
Während der Auf- und Abfahrt mit dem Auto auf der Strasse sieht man erkaltete Lavaströme, die bis weit runter gehen. Während unten im Land alles Grüne durch die Sonne gelb verbrannt ist, herrscht hier oben an den Hängen ein üppiges Wachstum und helles Grün vor.
Oben gibt es bestimmt billiges Bauland..
Wir wollen heute Abend dem Schwertfisch noch ein wenig huldigen und dann die deutsche Mannschaft bei ihrem Spiel gegen Dänemark anfeuern.

20120617-172047.jpg

20120617-172102.jpg

20120617-172141.jpg

20120617-172131.jpg

20120617-172156.jpg

20120617-172205.jpg

20120617-172231.jpg

20120617-172216.jpg

20120617-172238.jpg

20120617-172257.jpg

20120617-172314.jpg

20120617-172322.jpg

20120617-172334.jpg

20120617-172056.jpg

20120617-172031.jpg

20120617-172022.jpg

20120617-172013.jpg

20120617-172121.jpg

20120617-175136.jpg

Aci Trezza, oder Rieta kann wieder Alles sehen

Heute haben wir gefaulenzt und uns den Ort genauer angesehen, in dem wir eine Weile wohnen.
Direkt vor dem Ort liegen im Meer die Zyklopeninseln. Traumhafte kleine Buchten aus Lavagestein, auf denen sich die Menschen tummeln. Einige sind erstaunlich leidensfähig, die liegen auf den Steinen voll in der Sonne, obwohl der Körper schon deutlich signalisiert: zuviel Sonne.
So gesehen bei ein Frau, die bäuchlings auf den Lavasteinen lag. Der verlängerte Rücken knallrot und quaddelig, als sie sich dann irgendwann umdrehte, war die vordere Körperseite auch nicht besser dran. Die wird eine feurige Nacht erleben!
Rietas Brille hat nach dem sechsten Sturz und meinen Klebekünsten gestern den Geist endgültig aufgegeben, bzw. ich weigere mich, sie noch einmal zu kleben. Ich habe Rieta aufgefordert, bei einem Optiker ein neues Gestell für die intakten Gläser zu kaufen. Aber Rieta hat das bisher anders gesehen und manchmal kommt der kleine Steinbock eben zum Vorschein.. Heute haben wir an der Kirche gesehen, dass alles auf eine Trauung wartete. Dann kam ein junger Mann mit Brautstrauß und einer Dame am Arm. Rieta sagte, das ist die Braut! Ich sagte, wenn Du jetzt die Brille auf hättest, würdest Du sehen ,dass das nicht die Braut sein kann , der wird doch nicht die eigene Mutter heiraten.. Aber Rieta hat mir nicht geglaubt!
Dann kam die Braut vorgefahren..
Daraufhin haben wir einen Optiker aufgesucht. Dort ergab sich so ein lustiges Gespräch, dass der seine äußerst charmante Frau hinzugerufen hat. Wir bekamen einen Kaffee angeboten und dann haben wir geratscht und ganz viel gelacht. Zum Schluß bekamen wir eine Einladung zum Abendessen in das Haus der Beiden und Rieta ein neues Brillengestell. Eine gute Stunde später haben wir das Geschäft der Beiden wieder verlassen, nicht ohne ein Foto von uns Allen zu machen.
Sehr sympatische und angenehme Menschen. Giosi und Costantino ( spero, che ho scritto giusto.) Ich denke, wir werden uns spätestens am nächsten Wochenende beim Schwertfischfest des Heiligen Giovanni wiedersehen.

20120616-192059.jpg

20120616-192105.jpg

20120616-192113.jpg

20120616-192122.jpg

20120616-192133.jpg

20120616-192147.jpg

20120616-192155.jpg

20120616-192204.jpg

20120616-192213.jpg

20120616-192142.jpg